Grund ist der Freiheitsdrang während der Pandemie. Raus aus der räumlichen Enge und hinein in die freie Natur, um unbeschwerte Lebenssituationen und positive Eindrücke zu sammeln.

Für viele Altersgruppen ist das Wandern zur Ausgleichssportart geworden. Eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die Auflagen der aktuellen Kontaktbeschränkungen führt viele Menschen zum Wandern. Es ist buchstäblich ein richtiger Boom entstanden.

Deutschland bietet hierfür ein erstaunlich großes Angebot. Über kurze Anfahrtswege und einem in Summe geringen Zeitaufwand kann das Wandern fast überall regional erfolgen. Man erreicht schnell ein geeignetes Ziel. 
Sein Wanderziel sollte man sich nicht nur über das Internet suchen. Die besten Ansprechpartner sind vor Ort die Touristikbüros, da sie über ausreichendes Infomaterial verfügen. Zudem können die Büros auch noch sehr wertvolle Tipps für die Wanderungen geben.

Es sind nicht immer die Höhenmeter, die am Ende des Tages die Wanderer zufriedenstellt. Wer sich für kurze Wanderungen entscheidet, sollte auf sehr gutes Schuhwerk, entsprechende Kleidung und ausreichend Getränke achten. Plant man ausgedehnte Wanderungen sollten im mitgeführten Rucksack zusätzlich Proviant, Sonnenschutz, Wechselwäsche sowie eine gute Reiseapotheke nicht fehlen.

Die gesundheitlichen Effekte sind auch sehr hervorzuheben. Es ist darauf zu achten, dass man sich nicht überlastet, leichte bis mittlere Anstrengung ist für den Anfänger das richtige Maß. Das Motto sollte sein: Der Weg ist das Ziel. Ausreichende Pausen sind in die Wanderung einzuplanen. Studien zufolge hat das Wandern Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel. Bei regelmäßiger Aktivität können sich auch Blutwerte und der Blutdruck verbessern.

Es gibt aber auch noch andere positive Nebeneffekte, die man bei einer Wanderung erlebt. Habe ich mein Ziel erreicht und lasse den Blick in die Ferne schweifen (vielleicht hinunter in das Tal) erfüllt es einen mit einem Glücksgefühl und Stresshormone werden abgebaut. Lebensfreude und Optimismus machen sich breit – innere Zufriedenheit erfüllt den Wanderer.
Es bleibt abzuwarten, ob der Trend weiter Bestand hat, wenn Kontakt- und Reisebeschränkungen aufgehoben werden.

Die Hoffnung bleibt, dass die Menschen dem Wandern weiterhin treu bleiben.

Bild von Toomas Tartes auf Unsplash