Grundlegende Details zum Elberadweg:

Der Elberadweg beginnt in Spindlermühlen (Spindleruv Mlyn) einer Stadt im Riesengebirge in Tschechien und endet in Cuxhaven. Seine Länge ist aufgrund der vielen Nebenstrecken variabel. Der direkte Weg beträgt 1280 Kilometer. In vielen Teilabschnitten ist die Nutzung links und rechts der Elbe möglich.

Tour: Hoopte – Lauenburg – Hoopte

Die Tour führt von Hoopte nach Lauenburg und zurück auf einer Länge von ca. 70 km und ist im Abschnitt von Geesthacht nach Lauenburg teilweise anspruchsvoll. Alternativ kann man hier die asphaltierten Straßen nutzen, da es wesentlich entspannter ist. Anschließend besteht aber die Möglichkeit, auf den Elberadweg zurückzukehren.

Die Tour beginnt mit einer Fährfahrt von Hoopte ins Naturschutzgebiet Zollenspieker. Vorbei am Zollenspieker Fährhaus fährt man elbaufwärts in Richtung Geesthacht. Viele kleine beeindruckende Biotope liegen seitwärts der Strecke. Auf dem Wege wird man immer wieder den Störchen begegnen, die in großer Anzahl ihr Sommerquartier hier bezogen haben. Sollte ein kulturelles Interesse bestehen, gibt es die Möglichkeit, in Neuengamme den Wegweisern zur KZ-Gedenkstätte zu folgen. Zudem gibt es nicht weit von Altengamme eine kleine sehenswerte Kirche, welche leider nicht immer geöffnet hat. Ab Altengamme empfiehlt es sich der Strecke nahe dem Elbdeich zu halten. In Kürze erreicht man Geesthacht. Hinter der Elbbrücke beginnen die Anlagen der Geesthachter Schleuse mit Staustufe und Fischtreppe. Von der Brücke aus hat man einen freien Blick auf die Anlagen. Die örtliche Touristik bietet eine Fahrrad-Technik-Tour inklusive Besichtigungen von ca. 2 Stunden an. Des Weiteren ist ein Abstecher in die malerische Altstadt von Geesthacht und deren Fachwerkhäusern ein Muss.

Es geht weiter entlang der Elbe in Richtung Lauenburg. Als erstes passiert man das Pumpspeicherkraftwerk und anschließend das Kernkraftwerk Krümmel. Hier kann man dem Strandweg folgen und die Elbe weiter entlang fahren oder man wählt die leichtere Strecke längs der B5.

Entscheidet man sich für den Strandweg, erreicht man nach kurzer Zeit das Naturschutzgebiet “Hohes Elbufer”, es wird hügeliger und zeitweise anstrengend. Hinter Glüsing bei Schnakenbek (ca. 4-5 km) nähert man sich wieder der B5. Nach einigen Hundert Metern kann man wieder an die Elbe zurückfahren und erreicht die Kleinstadt Lauenburg/Elbe. Im Hafenbereich gibt es viele Möglichkeiten zur Einkehr mit Blick auf die Elbe. Ein Rundgang durch die Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern und deren Beschriftung ehemaliger Bewohner lohnt sich sehr.

Frisch gestärkt geht es weiter über die Elbbrücke in Richtung Lüneburg. Entweder am Elbdeich entlang oder man folgt der Bundesstraße 209 bis hin zum Elbe-Seitenkanal. Am Elbe-Seitenkanal kehrt man auf Höhe der Windmühle Artlenburg an die Elbe zurück.

Durch Artlenburg, Avendorf und Tespe geht es in Richtung Stove. Hier ist einer der größten Campingplätze der Region. Auf der Elbuferstraße erreichen Sie den Ortsteil Laßrönne der Gemeinde Winsen. Nun ist der Weg bis zum Ausgangspunkt nicht mehr weit.

Bild von Febiyan auf Unsplash