Hula-Hoop ist eine Sportart aus den fünfziger Jahren, die wieder mehr in das Rampenlicht rückt.

Hula ist ein hawaiianischer Tanz – „Hoop“ stammt aus dem Englischen und bedeutet Reifen. Die Sportart ist schon sehr alt, früher nannte man sie Reifentreiben. Erst Ende der fünfziger Jahre eroberte Hula-Hoop als erster Fitness-Trend die Menschen.

Der Reifen wird um die Hüfte gelegt und mit rhythmischen Kreisen oben gehalten. Aus dem früheren Holzreifen wurde ein Kunststoffreifen. Den Hula-Hoop-Reifen gibt es heute in vielen Ausführungen und unterschiedlichen Gewichten. Für Anfänger eignet sich die schwere und für Fortgeschrittene die leichte Ausführung. Auch der Durchmesser spielt eine Rolle. Für Anfänger bietet sich der schwere und größere Reifen an, da man mehr Zeit zum Rotieren hat.

Das Kreisen mit dem Hula-Hoop-Reifen fördert die Gesundheit. Nicht nur das Herz-Kreislauf-System wird positiv beeinflusst, auch mehrere Muskelgruppen werden gleichzeitig beansprucht. Das hat Auswirkungen auf den ganzen Körper. Die Durchblutung wird angeregt, alles wird schlanker und straffer auch die Koordination verbessert sich. Verdauung und Fettverbrennung werden angekurbelt und gleichzeitig werden auch noch innere Organe massiert.

Die Übungen mit dem Reifen können aber auch gesundheitliche Beschwerden verursachen, darum nicht mit zu viel Schwung oder nach dem Essen trainieren. Auch bei schweren Rückenbeschwerden ist Vorsicht geboten. Menschen, die Blutverdünner nehmen, sollten auch vorsichtig sein und auf das Training mit schweren Reifen verzichten. Für Menschen mit einem Gelenkersatz sowie für Schwangeren ist es nicht unbedingt die richtige Sportart.

Bei den Übungen werden die Bauch-und Rückenmuskeln angespannt. Das Ganzkörpertraining stärkt vor allem die Körpermitte, aber auch die Bein- und Rückenmuskulatur an der Wirbelsäule werden gekräftigt. Dadurch können Nacken- und Rückenschmerzen gelindert werden.

Hula-Hoop kann zu jeder Zeit und fast überall ausgeübt werden, ein geringes Platzangebot reicht schon aus. Mit einem geringen Aufwand (10 – 15 Minuten) ist das Training möglich. Zu Beginn den Kreislauf mit einem ausreichenden Warm-up auf Touren bringen und anschließend den Reifen kreiseln lassen.

Es gibt viele Übungen, die zum Variieren anspornen und den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Zwischendurch auch einmal in die andere Richtung kreiseln. Jeder muss für sich herausfinden, welche Richtung einem besser liegt. Wie bei anderen Sportarten ist auch hier die regelmäßige Anwendung erforderlich, um Erfolge zu erzielen.

Wenn die Zeit es zulässt 2-3-Mal die Woche je nach Fähigkeiten zwischen 3-6 Minuten bis maximal 20 Minuten trainieren (jeder sollte für sich das richtige Maß finden). So können die Corona-Pfunde wieder abgebaut werden und auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen.

Bild von David Herron auf Unsplash