Homeoffice und eine spürbare Corona-Müdigkeit sind momentan oft die Ursache psychischer Belastungen. Somit ist auch das Risiko einer psychischen Erschöpfung wie z.B. Burnout in den letzten Monaten auffallend gestiegen. Erste Anzeichen einer solchen persönlichen Krise sind Antriebslosigkeit, Energiemangel, Schlafstörungen sowie Konzentrations- und Gedächtnisprobleme.

Den Wenigsten ist bewusst, dass der Ursprung des Burnout-Syndroms nicht auf den Fähigkeiten von Mitarbeitern beruht sondern auf das Arbeitsumfeld zurückzuführen ist. Aber wie kann man dafür sorgen, dass das Arbeitsumfeld für Mitarbeiter und Kollegen einem Burnout präventiv zuvorkommt?

  1. Bewegung nicht als Ausnahme, sondern als Regel:
    Körperliche Aktivität ist für die Gesundheit essentiell und sollte deshalb dem Zähneputzen gleichgestellt werden. Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, sollte man pro Woche auf 3-4 Bewegungseinheiten kommen.

  2. Faktor Zeit:
    Betroffene des Burnout-Syndroms fühlen sich immer gehetzt und denken kaum Zeit für Sport zu finden. Aus diesem Grund sollte über eine Integration von körperlicher Bewegung in den Arbeitsalltag wie z.B. ein Spaziergang in der Mittagspause nachgedacht werden. Oftmals reichen schon kurze Bewegungseinheiten aus, um bereits die Stimmung zu heben und die Lust auf weitere Bewegungseinheiten zu steigern.

  3. Weniger ist mehr – in der Ruhe liegt die Kraft:
    Besonders beim Sport sollte man es zu Beginn nicht übertreiben. Zur Kontrolle ist ein Fitnesstracker oder eine Sportuhr mit Pulsmesser zu empfehlen. Ideal sind insbesondere Sportarten im aeroben Bereich wie Jogging, Walking, Schwimmen oder Yoga.

  4. Ausreichend frische Luft und natürliches Tageslicht:
    Das Tageslicht und die frische Luft sorgen dafür, dass die Stoffwechselaktivitäten im Körper als auch im Gehirn angeregt werden und sind die Basis für eine Belebung des Körpers.

  5. Gemeinsames Sporttreiben:
    Die gemeinsame Bewegung mit einem Freund oder in einer Gruppe macht gleich doppelt Freude. Zudem ist es möglich feste Termine auszumachen und demzufolge  eine Verbindlichkeit langfristig aufzubauen. 

    (Außerhalb einer Pandemie z.B. Betriebssport, Büro-Laufgruppe)

  6. Musik auf die Ohren:
    Mit Musik ist alles immer etwas schöner. Besonders rhythmische Musik erhöht erwiesenermaßen den Pulsschlag und schüttet Glückshormone aus.

    Unser Tipp: Höre während des Trainings dein Lieblingslied – das gibt einem viel Power!

  7. Belohnungen aushändigen:
    Es ist wichtig für erbrachte Leistungen belohnt zu werden. Das gilt für Arbeitsleistungen genauso wie für absolvierte Sporteinheiten. Auch Arbeitgeber können Mitarbeiter für sportliche Aktivitäten Belohnungen aushändigen. Sei es ein Gutschein vom Italiener um die Ecke oder ein zusätzlicher Urlaubstag. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

  8. Die Technik macht’s:
    Fitnesstracker und Sportuhren sind Motivationshilfe und Kontrollinstanz zugleich. Sie helfen dir deine Bewegungsziele zu erreichen.

Ein weiteres Tool der Prävention ist der Burnout-Index:

Der Burnout-Index von Yerbo ist dafür gemacht die mentale Gesundheit deiner Mitarbeiter zu analysieren und zu schützen.

Der Index erzeugt ein Gesamtbild des psychischen Gesundheitszustands und hilft dabei das Arbeitsengagement von Teams zu verstehen.

Denn Teams, die gemeinsam einen Burnout verhindern, bleiben länger zusammen und sind deutlich effektiver.

Weiterführender Link:

https://burnoutindex.yerbo.co

Bild von Sebastian Herrmann auf Unsplash